Mehr Signal, weniger Rauschen: Digitaler Filter für Subkultur in Düsseldorf
Veranstaltungen in Düsseldorf und Umgebung, bei denen das Geld anschließend nicht einfach weg ist - sondern woanders.
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Play & Spin 29

bands:
PONDSKATER
RINGS OF FIRE
Die PLAY & SPIN Reihe in der TRINKHALLE widmet sich seit drei Jahren der lokalen Musikszene. Jeden Monat spielt mindestens ein Düsseldorfer Act in intimer Wohnzimmer-Atmosphäre auf. Zum Dreijährigen und weil es höchste Zeit wird, den ewigen Nörglern den Wind aus den Segeln zu nehmen, erhält die Reihe ein noch klareres Profil. NEW DÜSSELDORF POP.
Im April widmet sich die Reihe dem experimentell-elektronischen Genre:
RINGS OF FIRE
"Rings of Fire" heisst das Projekt von Andreas Krüger aka Der Dritte Raum und Andreas Betten, Vorsprung durch Technik.
Das Debut Album kommt noch in diesem Jahr, live bieten die beiden schon jetzt einen Einblick in ihre Arbeit. Der Großteil der Tracks entstand in mehrwöchigen Outdoorsessions auf dem Kulturkosmos' Lärz, besser bekannt als Fusion Festival Gelände. Die Magie des Ortes hat deutliche Spuren in der Musik hinterlassen. Psychedelic, Mantra, New Wave Gitarren á la Television, tanzbare Rhythmik, alles da.
Spätestens mit dem Eigenremix "Swing Bopp" hat Andreas Krüger bewiesen, wie gut sich live eingespielte Instrumente und Geräusche zu satten Grooves verarbeiten lassen.
Bei Rings of Fire wird sogar das Knistern eines Lagerfeuers zur Trommelmaschine.
Dazu nuschelt Andreas - the Voice -Betten lässige Lebensweisheiten ins Mikrophon und malträtiert seine Slide Guitar mit elektrischen Zahnbürsten. Country Feeling neu definiert.
PONDSKATER
Experimentelle elektronische Musik mit zellulären Automaten John Conway’s „Game of Life“ ist die Grundlage des Algorithmus, der Pondskaters samplebasierte Klangerzeuger steuert. Diese wiederum befinden sich in handelsüblichen Spielkonsolen. Dennoch orientieren sich seine Stücke nicht an der Ästhetik alter Computerspiel-Sounds.
Pondskaters Klangrepertoire besteht vielmehr aus tonalen Fragmenten, Akkorden und Clustern von Streichern ebenso wie aus Alltagsgeräuschen und synthetischen Samples. Daraus entstehen ständig wechselnde Kombinationen von immer wieder neu improvisierten Klangschichtungen, die vieles sind, nur nicht rhythmisch konsistent. Elektronische Improvisation rahmen Stille.
www.myspace.com/pondskatermusic
Im Anschluss an das Konzert werden sich die Künstler, wie bei play & spin üblich, an die Plattenspieler begeben um den Gästen einen Einblick in ihre persönliche Musiksammlung zu geben.
betapost
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